Römische Kaiser 81 - 117

 

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Die Römer in Südwestdeutschland

Der Untergang der römischen Republik und die Regierungszeit des Kaisers Augustus (44 v.Chr. - 14 n. Chr.)

Römische Geschichte zur Zeit der Kaiser Domitian, Nerva und Trajan (81 - 117 n. Chr.)

Römische Geschichte zur Zeit der Kaiser Hadrian und Antoninus Pius (117 - 161 n.Chr.)

Römische Geschichte zur Zeit der Kaiser Marc Aurel und Commudus (161-192 n.Chr.)

Der Aufbau des römischen Staats

Das Heer während der römischen Kaiserzeit

Römische Religion und Philosophie

Römische Literatur

Entstehung und Ausbreitung des Christentums

Entwicklung des Christentums von Kaiser Konstantin I. bis zum Untergang des weströmischen Reiches (306 - 476)

Römische Medizin

Münzsystem und Fernhandel im Römischen Reich

Das Weiterleben der römischen Kultur

Römisches Recht

Römische Sprichwörter und Lebensregeln

Das Geheimnis um den Ort Grinario

Das römische Kastell in Grinario

Das Dorf Grinario

Die Menschen im Dorf Grinario

Ausgrabungen im heutigen Köngen

 

   
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 Kaiser Nerva     Kaiser Trajan   Kaiser Augustus 27 - 14 n.Chr.    Römische Kaiser 117 - 161     Römische Kaiser 161 -192     Literaturhinweise  


Kaiser Domitian (81 - 96 n. Chr.)


  • Zur Person
 
  • Jüngerer Sohn des Kaisers Vespasian (69 - 79). Während Vespasian seinen älteren Sohn Titus als Nachfolger aufbaute und an den Regierungsgeschäften sowie an den Feldzügen beteiligte, wurde Domitian von allen wichtigen zivilen und militärischen Ämtern ferngehalten. Als Vespasian im Jahre 79 n. Chr. starb, übernahm sein Bruder Titus die alleinige Herrschaft - für Domitian war dies eine ungerechte Zurücksetzung. Nach dem Tod von Titus im Jahre 81 erfolgte der dynastische Übergang auf Domitian regelkonform (Akklamation der Prätorianer und Ernennung durch den Senat).

  • Hohe Intelligenz, rasche Auffassungsgabe, kluge Voraussicht, Einzelgänger mit Hang zur Melancholie, oftmals misstrauisch, Tendenz zur Überhöhung seiner Person, hochfahrend, selbstsüchtig, menschenverachtend, eifersüchtig

  • Domitian hatte politische Konzepte und Strategien. In ihrer Ausführung war er äußerst konstruktiv. In der Wahl der Mittel, seinen Willen durchzusetzen, war er skrupellos.

  Titus Flavius Domitianus, kurz Domitian genannt, (* 51, † 96), römischer Kaiser von 81 bis 96 n. Chr.
  • Regierungsstil
 
  • Domitian regierte betont autokratischer als Titus, dessen Streben nach Harmonie er als Schwäche verachtete. Gegenüber dem Senat war er misstrauisch und beschnitt dessen Kompetenzen.

  • Domitian löste sich offen von den Grundsätzen des von Kaiser Augustus geschaffenen Prinzipats. Er sah sich nicht als "Erster unter Gleichen", wie es Augustus getan hatte, sondern als 'Princepts principium' (Prinzeps der Prinzipes), also den Senatoren übergeordnet. Dies war eine deutliche Anlehnung an die orientalische Formel 'König der Könige'. Wenn Domitian den Senat betrat, trug er nicht die senatorische Toga, sondern das purpurne Triumphalgewand des siegreichen Feldherrn, darin Jupiter, nicht den Senatoren gleich. Ihm voran schritten 24 Liktoren statt der bescheidenen 12, mit denen sich alle Kaiser seit Augustus begnügt hatten.

 
  • Kaiser Augustus galt noch als ein 'primus inter pares' (Erster unter Gleichen) unter den Mitgliedern der aussterbenden Nobilität, als ein 'princeps civitatis' (Erster der Bürgerschaft). Seine Kleidung unterschied sich nicht von der eines Senators. Kaiser Domitian bezeichnete sich selbst als allmächtigen 'dominus und deus' (Herr und Gott). Diese Bezeichnung für einen römischen Kaiser sollte unter Kaiser Valerian (253 - 260 n. Chr.) üblich werden.

  • Nach der Auffassung der Senatoren war der Kaiser einer von ihnen, wenn auch derjenige mit der größten Autorität und dem größten sozialen Ansehen. Dementsprechend hatte er auf die Würde (gravitas) und das Verdienst (dignitas) der Senatoren Rücksicht zu nehmen. Vespasian (69 - 79 n. Chr.) und Titus (79 - 89 n. Chr.) hatten formell diese Auffassung der Senatoren beachtet.

 
  • Konsulat und Tribunat, die wichtigsten Ämter, bekleidete Domitian - darin anders als seine Vorgänger - ununterbrochen. Im Jahr 85 nahm er noch das Amt des Zensors hinzu, das ihm ermöglichte, nach seiner Wahl den Senat zu ergänzen und auch Senatoren auszustoßen. 

  • Die Armee brachte Domitian auf seine Seite, indem er bei seinem Herrschaftsantritt den Sold der Legionäre, der seit sechzig Jahren nicht erhöht worden war, um ein Drittel aufstockte. Mit Hilfe der Armee stabilisierte er seine Herrschaft.

  • Durch wiederholte Geldspenden, aber auch durch die Veranstaltung glänzender Spiele, wusste Domitian die Unterstützung des römischen Volks zu gewinnen. Glanzvoll waren die Säkularspiele des Jahres 88, mit denen ein Jahrhundert des Friedens und des Wohlstands für das Reich eröffnet werden sollte. Eine Neuerung war die Gründung der 'Kapitolinischen Spiele' in Rom, bei denen nach dem Vorbild der Olympischen Spiele Wettkämpfe durchgeführt wurden. Neben Sportlern traten auch Dichter und Musiker gegeneinander zum Wettstreit an. Die Kapitolinischen Spiele von 86 n. Chr. bis ins 4. Jahrhundert statt.

  • Maßnahmen im Innern des Reiches
 
  • Die Verwaltung des Reiches lag bei Domitian in guten Händen. Zur Führung der Geschäfte beauftragte er ein kleines Gremium, den 'Staatsrat', dessen Mitglieder - Senatoren und Ritter - er sorgfältig auswählte. Damit wurde die Staatsverwaltung viel effizienter als sie es bei einer Zusammenarbeit mit dem Senat gewesen wäre.

 
  • Die Leitung der auswärtigen Angelegenheiten und der Finanzen des Kaiserhauses wurden Angehörigen des Ritterstandes übergeben. Diese Posten waren zuvor kaiserlichen Freigelassenen vorbehalten.

  • Die Einziehung von Steuern wurden durch eine 'Steuerpachtgesellschaft' überwacht. Damit wurden einerseits die Einnahmen des Staates sichergestellt, andererseits die Steuerpflichtigen vor Übergriffen der Pächter geschützt. Da die Bauten, Vergnügungen (Spiele) und Geldverteilungen, die Ausgaben des Staates in die Höhe trieben, wurde die Eintreibung der Steuern oft sehr drastisch durchgeführt. Viele reiche Senatoren und Ritter wurden enteignet und / oder zum Tode verurteilt.

  • Eine richtungsweisende Neuerung war die Dezentralisierung der Verwaltung.

  • Domitian überwachte sorgfältig die Aktivitäten der Statthalter der Provinzen. Gegen Ausbeuter ging er rücksichtslos vor. Korrupte Statthalter wurden ohne Ansehen der Person von ihren Posten entfernt. Der römische Historiker Sueton lobt: "Nie gab es maßvollere und gerechtere Beamte".

 
  • Wegen Ablehnung des Kaiserkults ging Domitian in Rom und auch in Kleinasien gegen die Christen vor. Die Verfolgungen waren räumlich beschränkt; die Christen wurden aber durch sie in der Öffentlichkeit als nicht loyal dargestellt.
  • Außenpolitik
 
  • Domitian erkannte, dass der weiteren geographischen Ausdehnung des Römischen Reiches durch den Mangel an Menschen und Mitteln ein Riegel vorgeschoben war und eher das bisher erworbene Land verteidigt werden musste. Er konnte sich allerdings nicht entschließen, die von außen kommenden Angriffe nur abzuwehren. Kaiser Domitian verfolgte den Grundsatz, nur gewinnversprechende Annexionen vorzunehmen. Unfruchtbares Land, das im Norden England durch den Feldherrn Agricola in den Jahren 82 und 83 n. Chr. erobert worden war, wurde nicht besetzt, weil allein die Kosten für die Verwaltung dieser Gebiete die möglichen Einnahmen weit überschritten.

 
  • Als ein germanisches Volk, die Chatten, das in Besitz genommene Taunusgebiet bedrohten, wurden sie im Jahr 83 n. Chr. von einem starken Heer Domitians besiegt. Diese Niederlage hinderte die Chatten nicht, sich im Jahr 88 mit dem Usurpator Antonius Saturninus zu verbünden und nochmals anzugreifen. Auch dieses Mal wurden sie von den Truppen Domitians geschlagen. Der Kaiser hielt sich selbst im rechtsrheinischen Gebiet auf. Um die Chatten von weiteren Einfällen abzuhalten und um gleichzeitig das von keinen natürlichen Grenzen gesicherte Land zwischen Rhein und Donau (vor allem das Gebiet des heutigen Baden-Württemberg) zu schützen, beginnt Domitian mit dem Bau einer Grenzbefestigung, dem Limes. Mit diesem Bau machte er deutlich, dass er auf weitere Eroberungen in Germanien verzichtete.

 
  • Gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. bedrohten vor allem die in der ungarischen Ebene und in Siebenbürgern (dem heutigen Rumänien) siedelnden Daker die römische Grenze an der Donau. Nach vielen Gefechten, die  85 n. Chr. begannen, gelang es Domitian im Jahr 89 einen Frieden mit den Dakern zu schließen. Dieser Frieden wurde von den Dakern mehrmals gebrochen: sie überfielen die Provinzen Moesia und Thracia und vernichteten ganze Truppeneinheiten der Römer.

 
 

Dakien war eigentlich ein Verbündeter, wollte sich aber nicht ständig von Rom in seine eigene Angelegenheiten hineinreden lassen. Im Winter 85 n. Chr. fielen die Daker in die römische Provinz Mösia ein. Mösias Statthalter fiel, sein Heer wurde aufgerieben. Der Prätorianerpräfekt Cornelius Fuscus übernahm das Kommando, doch er fiel im Kampf. Die Daker trieben die Legionen zurück über die Donau. Erst 89 n. Chr. einigte sich Kaiser Domitian mit Dakiens König Decebalus auf einen Frieden. Offiziell ein Sieg, zahlte Rom Unterstützungsgelder, mit denen Decebalus seine Festungen ausbaute. Der Frieden war nicht von Dauer, und es brauchte noch mehrere Feldzüge, bis Kaiser Trajan Dakien im Jahr 106 schließlich unterwarf.

  • Die Ermordung Domitians im September 96
 
  • Drahtzieher des von einem Hofangestellten sowie von Prätorianern ausgeübten Mordes waren die führenden Köpfe aus der Umgebung Domitians: sein Kämmerer, der Leiter der Hofkanzlei und der Kommandeur der Palastwache; zugestimmt hatten die Prätorianerpräfekten, deren Truppen Rom kontrollierten. Eingebunden war auch die senatorische Opposition. Auch die Kaiserin, Domitia Longina, hatte ihr Einverständnis gegeben.

 
  • Das Verhängnis Domitians war, dass er auf Oppositionsbewegungen, vor allem im Senat, überreagierte. Jeder, der nach seiner Meinung seine Stellung angriff - also seine Würde (maiestas) - verletzte, wurde angeklagt und hart bestraft. Prozesse wegen Majestätsbeleidigung dezimierten den Senat. Mit jedem Angeklagten wuchs der Widerstand, was wiederum das Misstrauen des Kaisers steigerte. Schließlich reagierte er auf jeden wirklichen oder vermeintlichen Angriff auf seine Person meistens mit Todesurteilen.  Der Charakter Domitians ist wohl auf seine Lebensumstände vor seiner Ernennung zum Kaiser zurückzuführen. 

Hingerichtet wurde ein Konsul, der aus Versehen auf der Jagd einen Löwen erschossen hatte, denn den König der Tiere zu jagen, stand nach der Auffassung Domitians allein dem Kaiser zu. Das Todesurteil traf auch eine Frau, die sich vor der Statue des Kaisers, also seinem Bildnis, entkleidet und ihn damit persönlich beleidigt hatte. 

 
  • Anders als seine Vorgänger wurde Domitian nach seinem Tode nicht unter die Götter aufgenommen, seine Gesetze und Verordnungen wurden für null und nichtig erklärt und alle seine Inschriften und Bildnisse getilgt (Damnatio Memoriae). Die Armeen in den Provinzen reagierten allerdings gereizt auf die Ermordung des Kaisers. 

  • Beurteilung Domitians durch zeitgenössische Historiker
 
  • Weitgehend negatives Bild, doch nicht vorurteilsfrei (größtenteils waren sie Mitglieder des von Domitian vernachlässigten Senats).
 
  • Plinius der Jüngere nennt ihn den schlechtesten Kaiser von allen, einen Tyrannen, dessen Unmenschlichkeit er genauso beklagt wie seine Willkür.
 
  • Sueton charakterisiert ihn als 'Wüterich', räumt allerdings ein, dass er in vielen Bereichen eine vernünftige und erfolgreiche Politik betrieben habe.
 
 

In seinem Buch 'Das Leben der römischen Kaiser' schreibt Sueton über Domitian: "Was aber die Besorgung der Regierungsgeschäfte anbelangt, so zeigte er sich eine ganze Weile launenhaft, auch hielten sich bei ihm Fehler und charakterliche Vorzüge so lange die Waage, bis auch die guten Eigenschaften sich in Laster verkehrten: Man kann nur mutmaßen, das ihn über die naturgegebenen Charakteranlagen hinaus Mangel raffgierig und Furcht grausam machten".

 
  • Für Tacitus war Domitian "grausam, niederträchtig und dem Jähzorn verfallen".
 
  • Ein positives Bild Domitians zeichnen Martial - der bedeutendste lateinische Epigrammatiker - und Quintillian, der gefeierte Rhetoriklehrer seiner Zeit.

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Kaiser Nerva (96 - 98 n. Chr.)


  • Sofort nach der Ermordung Kaiser Domitians ernannte der Senat den 65jährigen Nerva zum Kaiser. Ein potentieller Nachfolger aus der Kaiserfamilie war nicht vorhanden. 

  • Die politische Initiative für die Ernennung des neuen Kaisers ging also vom Senat, nicht vom Militär aus. Nach dem Willen des Senats sollte Nerva lediglich Übergangskaiser sein. Nerva war ledig und hatte auch keine Kinder (wahrscheinlich ausschlaggebend für den Senat, der die Gründung einer neuen Kaiserdynastie verhindern wollte).

  • Nerva, der letzte Vertreter altrömischen Adels, der die Kaiserwürde erlangte, vertrat die Auffassung, dass der Kaiser der "erste Diener" des Volkes sein müsse.

  Marcus Cocceius Nerva (* 30, † 98), römischer Kaiser von 96 bis 98 n. Chr.
  • Mit der Ernennung Nervas kommt es zu einem Konsens zwischen Kaiser und Oberschicht. Der Senat wurde wieder eine anerkannte Institution innerhalb der römischen Gesellschaft. Seine Rolle war weniger politisch als formal-symbolisch. Die Sicherheit der Senatoren wird gewährleistet. Ein absolutes Kaisertum, wie es Domitian mit der Missachtung des Senats angestrebt hatte, war nicht zeitgemäß; erst die politischen und sozialen Umstände des dritten Jahrhunderts n. Chr. sollten einen absoluten Führungsstil des römischen Kaisers ermöglichen.

Das römische Kaisertum war fast immer zeitgemäß, d.h. es orientierte sich an der sozialen und politischen Umwelt. 'Unzeitgemäße Kaiser', wie Nero und Domitian, wurden beseitigt. Die Anlehnung Nervas an den Zeitgeist - das stoische Gedankengut legte eine Harmonie zwischen Staat und Kaiser nahe - war eine notwendige Maßnahme zur Herrschaftserhaltung.

  • Aktivitäten Nervas

  • Durch ein rigoroses Sparprogramm wurde der Staatshaushalt wieder in Ordnung gebracht.

  • Rückholung der von Domitian verbannten Angehörigen der Oberschicht; Herstellung der alten Eigentumsverhältnisse.

  • Verteilung von Land an die ärmere Bevölkerung.

  • Reaktivierung von vielen Gesetzen und Verordnungen, die von Domitian erlassen und nach seiner Ermordung für ungültig erklärt worden waren.

  • Verbesserung der Wasserversorgung Roms. 

Nerva bestellte Sextus Julius Frontinus, ehemals Konsul unter Kaiser Vespasian und Statthalter in der Provinz Britannien, zum Curator für die zehn Wasserleitungen Roms (Gesamtlängen 404 km, davon 47 km auf Arkaden). Frontinus verfasste das Werk 'De Aquis urbis Romae', dem wir die Kenntnis des Wasserversorgungssystems der antiken Stadt Rom verdanken. Ausführlich geht er auf Verlauf, Länge, Zuflüsse, Neigungswinkel und die normierten Bleirohre der Wasserleitungen ein. Außerdem behandelt er die Verteilung  des Wassers auf die Stadtbezirke Roms und die Geschichte des Aquäduktsystems.

Es war damals noch nicht bekannt, dass die Verbauung von Bleirohren zur Wasserversorgung das Trinkwasser der Stadt Rom und anderer römischen Städte stark mit Blei belastete und der Gesundheit der Menschen zusetzte.

  • Die Adoption Trajans
 
  • Noch ein Jahr nach der Ermordung Domitians war die Erbitterung des Militärs über diese Tat so groß, dass sie Nerva zwangen, sich für den gewaltsamen Tod Domitians zu entschuldigen. Vor seinen Augen wurden zwei Verschwörer hingerichtet. Als die Prätorianergarde die Hinrichtung sämtlicher Verschwörer verlangte, war dies eine offene Kampfansage an Nerva und den Senat. Es blieb dem 70jährigen Kaiser Nerva nichts anderes übrig, als sich nach einem Thronfolger umzusehen, der beiden Parteien, dem konservativen Senat und dem Militär genehm war.

  • Die Adoption Trajans, des römischen Statthalters in Obergermanien, am 27. Oktober 97 - und damit praktisch die Nominierung des nächsten Kaisers - brachte Nerva die Gewogenheit der Provinzarmeen und der Prätorianergarde ein.  Kaiser Nerva übertrug dem erfolgreichen Kommandeur des Heeres - in der Tradition des Augustus - auch die 'tribunicia potestas' (tribunizische Gewalt) und das 'imperium proconsulare' (statthalterliche Amtsgewalt).

 
  • Die Adoption Trajans war kein Produkt einer neuen Ideologie, sondern entsprang einer Notlage Nervas (Gefährdung seiner physischen Existenz).

  • Die Ideologie, dass der jeweils regierende Kaiser den möglichst besten Mann als seinen Nachfolger adoptiert, wurde nachträglich entwickelt. Die auf Nerva folgenden 'Adoptivkaiser' hatten - es war eine biologische Zufälligkeit - keine Söhne. Die Notwendigkeit der Adoption wurde nachträglich zum Prinzip erhoben. Erst Marc Aurel (161 - 180 n. Chr.) hatte wieder Söhne; durch ihn wurde wieder eine Dynastie aufgebaut.

  • Die Adoption Trajans brachte Nerva die Wahl zum Gott ein. Plinius schrieb: "Für die Göttlichkeit eines Herrschers, der einen Thronerben adoptiert, gibt es keinen schlagenderen Beweis als die Klugheit seiner Wahl."


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Kaiser Trajan (98 - 117 n. Chr.)


  • Zur Person
 
  • Marcus Ulpianus Traianus wurde am 18. September 53 n. Chr. als Sohn einer in Spanien lebenden Familie römischer Abstammung geboren.  Von etwa 70 bis 90 n. Chr. erfolgte sein Aufstieg in der senatorischen Ämterlaufbahn. Im Jahr 76 n. Chr. war er Militärtribun in Syrien, bei seinem Vater, dem dortigen Statthalter. Als ihn Kaiser Nerva zum Mitregenten ernannte, war er Statthalter von Obergermanien. Dort hatte er sich sowohl als Heerführer als auch als Verwaltungsbeamter ausgezeichnet. Bei seinen Soldaten stand er in hohem Ansehen.

  Marcus Ulpius Traianus, kurz Trajan oder Traian genannt, (* 53, † 117), römischer Kaiser von 98 bis 117 n. Chr.
 
  • Einen Einblick in die Persönlichkeit und die Fähigkeiten Trajans gewinnen wir u.a. aus dem Briefwechsel, den der römische Schriftsteller C. Plinius Caecilius Secundus - Plinius der Jüngere (61 - 113 n. Chr.) - in seiner Eigenschaft als Legat in Bithynien  mit dem Kaiser führte. Kaiser Traian steht auch im Mittelpunkt des ebenfalls erhaltenen "Panegyricus", einer Lobrede, die Plinius im Jahr 100 im Senat gehalten hatte und in der er Leistungen und Vorzüge Trajans preist. Aus den Quellen ergibt sich folgendes Bild:  Rasche Erkenntnis der Lage (politisch und militärisch), knappe und präzise Anordnungen, durchführbare Entschlüsse, Sinn für Unparteilichkeit und Gerechtigkeit, humane Ausübung der Herrschaft, kraftstrotzend, Inbegriff für Frömmigkeit und Tugend. Kurzum, eine Ansammlung von Superlativen.

  • Als Kaiser Nerva zu Beginn des Jahres 98 starb, blieb Trajan zunächst in Obergermanien. In Rom gab es keinerlei Opposition gegen seine Alleinherrschaft. Erst im Sommer 99 kehrte er nach Rom zurück.

 

Trajan führte die am Rhein und an der Donau begonnenen Arbeiten am Limes zu Ende und baute das Straßennetz dieser Regionen weiter aus. Zur Sicherung des besetzten Gebiets ließ er Kolonien wie Ulpia Traiana (Xanten) und Städte wie Ulpia Noviomagus (Nymwegen) anlegen.

 
  • Trajan zeigte dem Senat den Respekt, den sie von einem Kaiser erwarteten. Er vermittelte den Senatoren den Eindruck, in ihrem Einvernehmen zu regieren. Einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Politik hatte der Senat auch unter Kaiser Trajan nicht. Bei seinen politischen und militärischen Unternehmungen wurde Trajan nicht nur vom Militär, sondern auch vom Senat unterstützt.

  • Innenpolitik

  • Wandel in der Verwaltung des Reiches

  • In Rom wurden die 'kaiserlichen Freigelassenen' immer mehr durch Mitglieder des Ritterstandes ersetzt. Von den Rittern erwartete Trajan mehr Entschlusskraft und Disziplin. So wurde zum Beispiel die kaiserliche Finanzverwaltung einem Ritter übertragen.

  • Bessere Kontrolle über die Beamten: Den höheren Beamten, die meistens Mitglieder des Senats waren, wurden niedere Beamte - zum großen Teil Ritter - zur Entlastung beigeordnet; die Untergebenen hatten die Pflicht, ihre Vorgesetzten zu überwachen und Unregelmäßigen an den Kaiser zu melden. Dieses "Überwachungssystem" wurde sowohl in den Städten als auch in den Provinzen eingesetzt.

  • Die Eintreibung von Steuern wurde in staatliche Regie übernommen.

 

Obwohl Kaiser Trajan bei seinem Regierungsantritt eine leere Staatskasse vorgefunden hatte verzichtete er auf Steuerrückstände. Die Beute und die Einkünfte aus Dakien sowie Spenden von reichen römischen Bürgern ermöglichten es ihm, den erhöhten Ausgaben für Heer und Volk gerecht zu werden.

   

  • "Wirtschaftspolitische Maßnahmen"

  • Trajan traf eine Reihe von Maßnahmen, die mit der Förderung des "Kernlandes" Italien zu tun hatten. Mit der Ausweitung des römischen Imperiums hatten sich ökonomische, politische und militärische Schwerpunkte außerhalb Italiens gebildet. Diese Verlagerung hatte den wirtschaftlichen Niedergang Italiens beschleunigt.

  • Viele der Bauten Trajans hatten einen betont wirtschaftlichen Charakter. Zahlreiche Inschriften legen Zeugnis von der regen Bautätigkeit ab. So wurde die Versorgung mit Getreide durch den Umbau des Hafens in Ostia sichergestellt.

  • Der durch Kaiser Claudius (41 - 54 n. Chr.) angelegte, mit Molen geschützte Hafen, wurde durch Trajan durch ein sechseckiges Becken ergänzt und erweitert.

  • Um die etwa zweiwöchige Reise auf der 'Via Appia' von Rom nach der Hafenstadt Brundisium  um einen Tag zu verkürzen, beschloss Kaiser Trajan, für Handel und Truppentransporte von der Stadt Benevent aus eine rund 300 km lange Parallelstrecke zu bauen. Die Arbeiten begannen im Jahr 108 und wurden vier Jahre später abgeschlossen. Die 'Via Trajana' zeugt von hoher römischer Ingenieurkunst.

  • Der berühmte griechische Arzt Galenos - auch Galen oder Galenus genannt - (129 - 199 n. Chr.) schreibt fast hundert Jahre später, dass es Trajan war, dem die Instandsetzung des Straßensystems in Italien zu verdanken ist.

  • Kuriere, Güterverkehr, Truppentransporte - Straßen verbanden jetzt fast jeden Winkel des Römischen Reichs. Das Straßensystem trug dazu bei, das römische Imperium zusammenzuhalten.

  • "Sozialpolitische Maßnahmen"

  • Schaffung eines staatlichen Etats für den Unterhalt von Waisenkindern (alimenta).

  • Zwei Inschriften geben Auskunft über ein Kreditverfahren, mit dem permanente Ausgaben für einen bestimmten Zweck (z.B. Unterstützung von Waisenkindern, Förderung der Landwirtschaft) gewährleistet waren.

  • Die kaiserliche Regierung vergab an die Städte Darlehen, die mit einem jährlichen Zinssatz von 5% zurückbezahlt werden mussten. Die Städte verliehen das Geld wiederum an die Grundbesitzer, die Darlehen bis max. 8,25% des Wertes ihres Besitzes aufnehmen konnten. Die Zinsen für dieses Geld konnten die Städte für einen bestimmten Zweck ausgeben.

  • Das System der Sozialfürsorge war für antike Verhältnisse äußerst fortschrittlich. In seinen Grundzügen war es bereits von Kaiser Nerva entworfen worden. Die 'alimenta' war auf das römische Kernland beschränkt.

  • Militärische Reformen

  • Der Kaiser schuf mit den 'equites singulares' eine neue Leibwache aus einer Kavallerieeinheit. Die Mitglieder dieser zunächst 500, dann 1000 Mann starken Truppe wurden aus den in den Provinzen beheimateten Auxiliareinheiten (Hilfstruppen) ausgewählt. Sie bildeten ein Gegengewicht zur italienisch geprägten Prätorianergarde.

  • Während der Kriege gegen die Daker (101/102 und 105) führte Trajan Spezialtruppen mit, die in 'numeri' bezw. 'symmacharii' gegliedert waren. Sie stellten den Versuch dar, die besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten von Volksgruppen gebündelt zum Einsatz zu bringen.

  • Die Eroberungskriege
 
  • Häufig ist die Bedrohung des römischen Imperiums durch einen anderen Staat Ursache für den Kriegsausbruch. Konkrete Anlässe zum Eingreifen Roms sind immer vorhanden (manchmal sind sie auch willkommen, um aktiv werden zu können!). Es handelt sich jedoch nicht um Imperialismus!

 
  • Kennzeichnend für die Eroberungskriege ist, dass sie alle mit hohem militärischem Aufwand betrieben wurden. Eine diplomatische Lösung der Probleme wurde sehr selten versucht. 

 
  • Als erster römischer Kaiser aus einer Provinz unterlag Trajan einem besonders großen Zwang, erfolgreich zu sein. Erfolge waren also zu seiner Herrschaftssicherung notwendig.

 
  • Andere Gründe für die Eroberungskriege mögen außerdem eine geringfügige Rolle gespielt haben: persönliche Vorliebe Trajans für das Soldatenleben, Ablenkung von innenpolitischen Krisen, "Beschäftigung" der Soldaten, materielle Gründe (z.B. Gold - und Silbervorkommen in Dakien).

  • Kriegsschauplatz Dakien
 
  • Dakien = Gebiet nördlich und östlich der Donau, bis zu den Karpaten reichend, ungefähr dem heutigen Rumänien entsprechend.

 
  • Gegen Ende des 1. Jahrhunderts nach Chr. bedrohten die Daker die römischen Grenzen. Schon Kaiser Domitian hatte in den Jahren 85 bis 89 n. Chr. gegen sie gekämpft. Der 89 geschlossene Friede wurde von den Dakern mehrmals gebrochen: sie überfielen die Provinzen Moesia und Thracia, vernichteten Truppeneinheiten, töteten Statthalter.

 
  • Kaiser Trajan bereitete nach mehreren Niederlagen systematisch den Kampf gegen die Daker unter König Decebalus vor. Die Truppenzahl der Armee wurde erhöht. Er ließ Straßen anlegen und zwei Pontonbrücken über die Donau schlagen.

 
  • 101 / 102 zwingt Trajan die Daker zu formeller Unterwerfung, doch schon 105 flammte der Krieg erneut auf. Dieses Mal war es Trajans Absicht, ganz Drakien dem Römischen Reich einzuverleiben. Die römischen Legionen  griffen nun von zwei Seiten aus an und kreisten die dakische Armee ein. Diesem Angriff einer übermächtigen Armee konnten die Daker nicht widerstehen.

 
  • Das eroberte Königreich Dakien wurde zur Provinz Dacia des römischen Imperiums. Stationierung von drei Legionen.

 
  • Die reiche Beute der Römer (das Königreich Dakien besaß mehrere Gold- und Silberminen) wurde für Bauten (u.a. für das Trajan-Forum in Rom) sowie für Sozialprogramme verwendet. 

 

Zum Gedenken an seinen Sieg gegen die Daker benutzte Trajan einen Teil seiner Kriegsbeute um ein eindrucksvolles Forum in Rom zu schaffen. Mit über 50.000 Quadratmetern war es fünfmal so groß wie das von Kaiser Augustus. Eine 30 Meter hohe Säule, die Trajansäule, mit Szenen aus der Eroberung Dakiens wurde erbaut. Insgesamt sind 2500 menschliche Figuren von etwa 60 - 75 Zentimeter Höhe abgebildet. Die Darstellungen liefern Auskünfte über die Kleidung und Waffen im 2. Jahrhundert. Auf der Plattform an ihrem Ende stand eine kolossale, vergoldete Statue des Kaisers. Das Forum umfasste eine Basilika, zwei prächtig geschmückte Bibliotheken, Hallen, Säle und Wandelgänge zum Lob des Herrschers . Baumeister der gesamten Anlage war Apollodoros von Damaskus. 117 Tage lang dauerten die prunkvollen Spiele im Jahre 109 n. Chr. zur Feier des Sieges über die Daker; hierbei traten ca. 10.000 Gladiatoren auf.

  Gladiatoren waren im antiken Rom Berufskämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen gegeneinander kämpften. Gladiatorenkämpfe waren Bestandteil des römischen Lebens von 264 v. Chr. bis Anfang des 5. Jahrhunderts nach Chr.. Die Kämpfer traten zum Teil mit Rüstung, Beinschienen und Helm, mit Schwert, Dolch und Lanzen auf. Andere waren halbnackt, nur mit Lendenschurz und einem Schutz für die Schultern versehen. Die Kämpfe verliefen nach klaren Regeln. Sie waren blutig. Es gab Verletzte, manchmal Tote.


Im Sockel der Säule befindet sich heute eine Urne mit der Asche des Kaisers. Die Statue des Kaisers auf der Plattform wurde im Mittelalter eingeschmolzen und von Papst Sixtus V. durch ein Standbild des Apostels Paulus ersetzt.

 
 
  • Die Daker und die anderen Balkanvölker fügten sich in den römischen Reichsverband ein und erlebten einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Mehrere spätere Kaiser stammen aus dem Balkanraum: Aurelian, Diokletian, Justin, Justinian.

  • Kriegsschauplatz Arabien

  • Die Nabatäer kontrollierten die Karawanenwege, die vom Roten Meer bis nach Syrien verliefen. Seit der Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde auf diesen Wegen der Handel der Römer mit Indien (u.a. Import von Luxusgütern) abgewickelt (Anschluss an den Seeweg nach Indien). 

  • Im Jahr 106 wurde das Königreich der Nabatäer von den Römern annektiert und als Provinz 'Arabia' eingerichtet.

  • Eine eigentliche Bedrohung durch das Nabatäerreich lag nicht vor; römische Münzen aus dieser Zeit sprechen auch eher von 'Erwerb' als von 'Eroberung' ('Arabia adquisita' und nicht 'Arabia capta').

  • Der Krieg mit den Parthern

  • Vorgeschichte: Seit dem 1. Jahrhundert vor Christus gab es immer wieder Konflikte zwischen dem Reich der Parther und dem römischen Reich. Parthische Heere hatten des Öfteren römische Legionen besiegt. Von der Regierungszeit Kaiser Neros (54 - 68 n. Chr.) bis zum Jahr 113 verlief die Beziehung zwischen Römern und Parthern relativ friedlich.

  • Unmittelbarer Anlass für den Krieg zwischen Römern und Parthern war, dass parthische Truppen in das Königreich Armenien einmarschierten und einen ihnen genehmen König einsetzten. Die Römer sahen dadurch das empfindliche Gleichgewicht der Kräfte  im Osten gestört. Außerdem fürchteten sie den Verlust an Prestige.

  • Im Jahr 114 besetzte Trajan Armenien, stürzte die Monarchie und machte das Gebiet zur römischen Provinz. Die Annexion von Armenien veranlasste den Partherkönig, Rom den Krieg zu erklären. Dieser Krieg brach im Frühjahr 115 aus.

  • 116 weitete Trajan sein Operationsgebiet aus und eroberte Mesopotamien mit der parthischen Hauptstadt Ktesiphon (unweit von Bagdad). Auch Assyrien wurde besetzt.

Durch die Einbeziehung von Armenien, Mesopotamien und Assyrien gelangte das Römische Imperium zur größten Ausdehnung seiner Geschichte. 

  • Ende 116 erhoben sich die Einwohner Südmesopotamiens gegen die Besatzungsmacht; der Aufstand konnte nur mit Mühe niedergeschlagen werden. 

  • Sein eigentliches Kriegsziel hatte Kaiser Trajan nicht erreichen können, die Parther waren nicht entscheidend besiegt.

Kaiser Hadrian, der unmittelbare Nachfolger Trajans, verzichtete wieder auf die eroberten parthischen Gebiete, da er in ihnen einen ständigen Unruheherd sah.

  • Der Aufstand der Juden

  • In den Jahren 116 und 117 erhoben sich die Juden in Mesopotamien und die Diasporajuden im Osten des Reiches. Sie fühlten sich unter den Römern in ihrer religiösen Freiheit bedroht.

Der Aufstand wandte sich zunächst nicht gegen die Römer, sondern gegen die griechischen Mitbewohner. Die Erhebung wurde grausam niedergeschlagen.

  • Die Unruhen griffen auf Zypern und Ägypten über. Die Feindseligkeiten zwischen Juden und Griechen wurden von den Römern unter großen Schwierigkeiten und Opfern niedergerungen.

  • Kaiser Trajan starb am 9. August 117 in der Stadt Selinus in Kleinasien. Sein Leichnam wurde zur Einäscherung nach Rom überführt. Seit Augustus hatte es keinen Kaiser gegeben, der das Herrscherideal so umfassend erfüllte wie Trajan. Insbesondere die Verteilung von Gaben an Bedürftige trug zu positiven Rezeption bei. Zugleich verwöhnte er das römische Volk mit militärischen Siegen über Germanen und Daker.

  • Die Ausdehnung des Römischen Reiches 117 n. Chr.


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Stand: 16.01.2020                                                    Copyright © 2020 Geschichts- und Kulturverein Köngen e.V.                                                  Autor: Dieter Griesshaber

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